Der Fußballer muss sich beim Kauf von Schienbeinschonern mit dem Spannungsverhältnis zwischen Schutzfunktion und Bewegungsfreiheit auseinandersetzen. Einerseits ist die primäre Aufgabe eines Schienbeinschoners – wie der Name bereits deutlich von sich gibt – den Schutz des Schienbeins auf äußere Einflüsse zu gewährleisten. Andererseits ist die Vielzahl an Schienbeinschonern ebenfalls mit einem integrierten Knöchelschütz ausgestattet.
Schienbeinschoner mit und ohne Knöchelschutz
Immer mehr Spieler beklagen die durch diesen Knöchelschütz eingeschränkte Bewegungsfreiheit des Sprunggelenks. Dabei ist zu beachten, dass der Knöchelschütz weniger zur stabilen Haltung des Knöchels beiträgt, sondern vielmehr die Kraft von Tritten oder ähnlichen äußeren Wirkungskräften reduzieren soll. Ein Umknicken kann durch den Knöchelschutz in vielen Fällen nicht verhindert werden. Es bleibt dem Fußballer selbst überlassen, wie er dieses Spannungsverhältnis für sich lösen möchte.
Manch einer schwört auf die Schutzfunktion der Schoner mit Knöchelschutz, die auch in psychologischer Hinsicht eine Wichtigkeit haben: Mit dem Hintergedanken eines umfassenden Schutzes werden Zweikämpfe risikofreier geführt, da eine Zweikampfführung mit angezogener Handbremse zu Verletzungen führen kann.
Der technisch versierte Spieler dagegen spricht sich für ungehinderte Bewegungsfreiheit seines Sprunggelenks aus und wird seine Qualitäten mit Schienbeinschonern ohne Knöchelschutz womöglich intensiver ans Tageslicht bringen können.









