Schienbeinschoner beim Fußball und im Sport

Lange ist’s her: In den 1970er Jahren bestaunen wir Fußballgrößen wie Franz Beckenbauer, Paul Breitner oder Michel Platini und eines haben sie gemeinsam: Keiner von ihnen trägt Schienbeinschoner.

Im Laufe der Jahrzehnte wurde der Sport allerdings rauer und die FIFA (Weltfußballverband) sah sich gezwungen, eine Pflicht zum Tragen von Schienbeinschonern einzuführen. Heute gehört das Anziehen von Schienbeinschonern in großen Turnieren wie auch im Amateurfußball zum Pflichtprogramm des Sportlers.

Durch die immer weiter steigenden Anforderungen an das Spielermaterial sehen sich die Unternehmen gezwungen, auch in Bezug der Schienbeinschoner innovativ tätig zu werden.

Ein Trend ist bei den Profifußballern zu beobachten: Schienbeinschoner werden im Laufe der Zeit immer kleiner. Selbst die hohen Belastungen ausgesetzten Profis tendieren hin zu einer größeren Bewegungsfreiheit. Dabei wird nicht nur der Knöchelschutz am Schienbeinschoner weggelassen, sondern durch relativ kleine Platten sind nur Teile des Schienbeins abgedeckt. Hier kann nicht von einem umfassenden Schutz des Schienbeins gesprochen werden. Die Pflicht des Tragens von Schienbeinschonern wird damit auf das Minimalste an Notwendigem reduziert.

Nicht nur im Fußball, auch bei anderen Sportarten spielt der Schutz des Schienbeins eine wichtige Rolle. Im Bereich des Boxsports lassen sich hohe Anforderungen an einen Schienbeinschoner erkennen. Eine streng ergonomisch geschnittene Passform, die sich exakt der Kontur des Schienbeins anpasst, zählen zum Standard der Schoner beim Kickboxen.